Journal Amirani

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2016 Volume 28

Sioni Kultur. einige diskutable Theorien

Entry date: 2016-10-20

Author(s): Shorena Davitashvili

Die Sioni-Kultur sorgt für Meinungsverschiedenheiten in der archäologischen Forschung. Hier wird versucht, einzelne diskutable Theorien und einige Gegenüberstellungen wiederzugeben. Als erstes sollte kurz auf den terminus technicus eingegangen werden. Über den von Kiguradze eingeführten Terminus „Sioni Kultur“, sind manche Wissenschaftler unterschiedlicher Mei¬nung, vor allem unter georgischen Forschern. So schlägt zum Beispiel Nebieridze den Terminus „Tsopi Kultur“ vor, weil diese Siedlung als erstes entdeckt wurde; Chikovani schlägt in Anlehnung an Nebieridze „Tsopi-Ginchi“ vor, weil die Ausbreitung dieser Kultur in Dagestan bekannt ist. Die aktuelle georgische und internationale Forschung hat den Terminus „Sioni-Kultur“ adaptiert, da diese Thesen aus heutiger Sicht nicht für zutreffend zu halten sind. Sagona bezeichnet die Sioni-Ware gelegentlich als „Hard Orange Drab“. In der internationalen Forschung kommen die Begriffe „Early-Sioni“ und „Late-Sioni“ vor.



2016 Volume 28

Über die Herkunft einiger Artefakte der Trialeti-Kultur

Entry date: 2016-10-20

Author(s): Levan Chabashvili

Am Ende des dritten Jts. und am Anfang des zweiten Jts. v. Chr. war im Zentralteil Südkaukasiens die mittelbronzezitliche Trialeti-Kultur verbreitet. Diese Kultur stand im Kontakt mit vorderasiatischen Hochkulturen. Beweise dafür sind einige Artefakte dieser Kultur die fremde Merkmale aufweisen. In diesem Aufsatz werden vier Artefakte beurteilt. Das sind: eine Kompositnadel mit Metallschaft und Karneolkopf, eine weiss inkrustrierte Karneolperle, ein Lapislazuli Stein und eine Ankeraxt. Kompositnadeln mit Karneolkopf sind in der Trialeti-Kultur in drei Gräbern gefunden worden. Es wird vermutet, daß sie Imitationen von in Mesopotamien seit Frühdynastischer Zeit bekannten Nadeln mit Lapislazuli Kopf sind. Die Imitationen von mesopotamischen Nadeln sind am Ende des dritten Jts. und am Anfang des zweiten Jts. v. Chr. in Vorderasien weit verbreitet. Die inkrustrierte Karneolperle ist in der Trialeti-Kultur durch ein Exemplar vertreten.



2016 Volume 28

Inhabitation of the Colchis foothill and mountain zones during the Bronze Age

Entry date: 2016-10-20

Author(s): Leri Jibladze

Our interest is to determine existence of so called Metallurgical Mining Settlements in the Colchis Uplands, namely nearby the Mining Sites of the South Slope of Central Caucasus (Mountainous Abkhazia, Svaneti, Upper Racha). In this case we have taken into consideration the Copper deposits and on the smaller Caucasus mountains (Guria-Achara). In the Colchis highlands where are spread mining sites, we should consider settlement of population for the end of III millennium BC. It should be connected with the pasture utilization in sub-alpine and alpine zones, due which finally they found cooper deposits and utilized them. Here we can assume as stationary also seasonal metallurgical mining settlements.



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